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Montag, 25. August 2014

Baileys-Brownies mit Haselnusskrokant

Es ist nun ganz offiziell Sommerpause in München. Die U-Bahnen am Morgen sind nicht mehr ganz so voll und abends im Restaurant bekommt man auch mal spontan einen Platz. Trotz Sommerpause und Sommerferien ist vom Sommer leider nur sehr wenig zu sehen. Wo ich sonst die Sommerabende und Wochenenden am See oder beim Grillen mit Freunden verbracht habe, muss ich jetzt meine Zeit anders nutzen. Zum Beispiel beim Brownies backen. Und weil der nicht vorhandene Sommer mal schnell aufs Gemüt schlagen kann, packe ich eine extra Portion Baileys in den Teig. Ich glaube, das haben wir alle bitter nötig, wenn im August der Herbst schon an die Tür klopft.

Übrigens, ein weiteres Rezept für extra fudgy Brownies mit dreierlei Schokolade gibt es HIER. Die sind auch gut gegen verfrühten Herbstblues



Zutaten für 16 Stück
200 g Zartbitterschokolade (60% bis 70% Kakaoanteil)
150 g Butter
1/2 TL lösliches Kaffeepulver
3 Eier
200 g Zucker
1/4 TL gemahlener Zimt
1 Prise feines Meersalz
125 g Mehl
25 g schwach entöltes Kakaopulver
60 ml Baileys
50 g gehackte Haselnüsse
Brownieform (20 x 20 cm)

So wird's gemacht

Backofen auf 190° (Umluft 170°) vorheizen, die Brownieform mit Backpapier auslegen. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit der Butter und dem Kaffeepulver in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen, dabei gelegentlich umrühren.
Eier in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine kurz aufschlagen, beide Zuckersorten dazugeben, in mind. 3 Min. cremig rühren. Schokobutter, Zimt und Salz unterrühren, dann Mehl und Kakao darüber sieben, den Baileys dazugeben und nur so lange weiterrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in die Form gießen, glatt verstreichen und die Nüsse gleichmäßig darüber streuen. Im Ofen (Mitte) 25 Min. backen. Herausnehmen, nach 10 Min. die Gebäckplatte mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Dann in 16 gleich große Stücke schneiden.

Die Brownies sollten lieber zu kurz als zu lang gebacken werden, damit sie schön fudgy sind. Am besten nach ca. 20 Minuten immer wieder mal den Holzstäbchentest machen. Wenn noch ein paar Krümel am Stäbchen kleben bleiben, dann sind die Brownies fertig.

Das Rezept wurde inspiriert von "Sweets - himmlische Verführungen für den ganzen Tag" Nicole Stich, Erschienen im Gräfe und Unzer Verlag.



Ingredients for 16 pieces
200 g dark chocolate (60% to 70%)
150 g butter
1/2 tsp instant coffee powder
3 eggs
200 g sugar
4.1 tsp ground cinnamon
1 pinch of fine sea salt
125 g flour
25 g cocoa powder
60 ml Baileys
50 g chopped hazelnuts
Brownie mold (20 x 20 cm)

How it's done
Preheat the oven to 190 degrees (fan oven 170°). Line the brownie pan with baking paper. Chop the chocolate finely and melt it with butter and coffee powder in a metal bowl over a hot water bath, stirring occasionally.

Mix the eggs in a bowl with the hand mixer. Add sugar and at least mix all for 3 minutes, until creamy. Add chocolate butter, cinnamon and salt and mix all well. Add flour, cocoa powder, Baileys and stir until a homogeneous dough is formed.

Pour the batter into the mold and sprinkle the nuts on top of the dough. Bake the brownies in the oven for about 25 minutes. Let it cool completely on a wire rack. Then cut into 16 equal pieces.

Samstag, 23. November 2013

Bananenkuchen {Banana Bread}

Das Beste am teilen seiner Rezepte ist, dass sie bei jedem Hobbykoch der sie ausprobiert noch ein Stückchen besser werden. Der eine entdeckt, dass der Kuchen mit 4 Statt 3 Eiern besser gelingt und der nächste Empfiehlt noch Kokosraspeln hinzuzugeben. Und je mehr gute Rezepte wir teilen, umso besser können wir alle essen und genießen. Diesen Bananenkuchen habe ich aus der Zeitschrift „Sweet Paul Magazin“. Das Rezept wurde von mir ausprobiert und von einer lieben Freundin ebenfalls nachgebacken. Ein paar Kleinigkeiten haben wir verändert aber im Grunde war der Kuchen (Brot) von Beginn an äußerst Leckermäulchenverdächtig.

In diesem Sinne, teilt fleißig eure Rezepte damit sie immer besser werden.
Alles Liebe,
Amaribe



The wonderful thing about sharing recipes – the more good recipes we share, the better we all get to eat! This banana bread comes from Sweet Paul Magazine. I tried it first and a good friend of mine baked the bread, too. We improved the recipe in some ways, but the simple but perfect banana bread was a wonderful delicacy from the beginning.

So please, share your recipes to make them better.


Für eine Kastenform oder eine große Gugelhupfform
200 g Butter oder Margarine
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier (Größe M)
1 EL Zitronensaft
225 g Mehl
100 g Speisestärke
2 TL Backpulver
4 mittelgroße, feste Bananen
75 g Kokosraspel
Fett für die Kastenform
200g Kuvertüre

So wird's gemacht

Fett, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes schaumig schlagen. Nach und nach Eier unterrühren und Zitronensaft. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und esslöffelweise unterarbeiten. Bananen schälen, in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken und unter den Teig rühren. Eine gefettete Gugelhupfform mit den Kokosraspeln auskleiden (2 L Inhalt) und den Teig hineinfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) ca. eine Stunde backen. Eventuell nach 40 Minuten Backzeit den Kuchen mit Pergamentpapier abdecken. Kuchen auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Mit der flüssigen Kuvertüre überziehen, erkalten lassen und gleich genießen!

Das Rezept wurde von Sweer Paul Magazin 4/2013 inspiriert und etwas abgeändert.



Ingredients for one 4x8 inch loaf pan
3 or 4 ripe bananas, smashed
200g melted butter
150g sugar
4 eggs, beaten
1 teaspoon vanilla
1 teaspoon lemon juice
2 teaspoons baking soda
Pinch of salt
325g all-purpose flour
75g desiccated coconut 

200g melted chocolate

How to

Preheat the oven to 350°F (175°C). With a mixer mix butter, sugar and vanilla. Now slowly add the eggs and the lemon juice. Mix flour and baking powder in a separate bowl and mix slowly with the dough. Add the mashed bananas and stir well. Cover a buttered 4x8 inch loaf pan with the desiccated coconut and pour the mixture into the pan. Bake for 1 hour. Cool on a rack. Remove from pan and cover with meldted chocolate.

Freitag, 11. Oktober 2013

American Week - All-American Apple Pie oder gedeckter Apfelkuchen


Erst vor kurzem bin ich von meinem spontanen Kurztrip aus New York City zurückgekommen. Da ich aufgrund meiner Zeit als Flugbegleiterin schon des Öfteren dort war, brauchte es diesmal kein Touri-Sightseeing-Programm. Trotzdem haben wir uns (wie soll es auch anders sein) die Füße platt gelaufen, denn in dieser Stadt gibt es immer etwas Neues und Aufregendes zu entdecken. 


Kulinarisch wurde auch wieder einiges geboten. Zum Beispiel wunderbar saftige Burger bei Shake Shack am Madison Square Garden, Cupcakes von der Magnolia Bakery (Sex and the City lässt grüßen), jamaikanisches Frühstück bei Miss Lillys in Lower Manhattan oder äußerst vorzügliches Dim Sum in Chinatown. Ganz wundervoll war Chelsea Market. Ein großes Backsteingebäude voll mit den verschiedensten Shops und Restaurants. Darüber und wo die New Yorker derzeit am liebsten Essen gehen, berichte ich euch in meinem nächsten Blogeintrag.
Hier geht es nun erste einmal weiter mit der American Week. Neben Pumpkin Pie und Bagels, stelle ich euch heute den Klassiker unter den amerikanischen Kuchen vor, den All-American Apple Pie.

Lasst es euch gut gehen und habt ein wundervolles Wochenende!

Eure Amaribe





I just came back from my spontaneous short trip from New York City. Since I have been there several times before, because of my work as a flight attendant I skipped the tourist sightseeing program. Nevertheless, we walked one million miles (at least my feet felt like that) because in this city there is always something new and exciting to discover. Culinary delights were also offered. For example, wonderfully juicy burgers at Shake Shack at Madison Square Garden, cupcakes from the Magnolia Bakery (with a big wave from Sex and the City), Jamaican breakfast at Miss Lilly's in Lower Manhattan or extremely exquisite dim sum in Chinatown. Chelsea Market was quite wonderful, too. A large brick building full of various shops and restaurants. I will tell you more about some great tips for a New York trip and where New Yorkers currently prefer to eat, in my next blog post.


It’s still American Week. Next to Pumpkin Pie and bagels, I present you today the most classic American cake, the all-American apple pie.

Have a good one and enjoy your weekend!

Your Amaribe



Zutaten
Durchmesser: 23 cm

Für den Teig
350 g Mehl
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
226 g Butter, gekühlt, in Stück geschnitten
60 - 120 ml Eiswasser
Für die Apfel- Füllung
1,1 kg Äpfel (ca. 6 – 7 große), geschält, entkernt und in größere Würfel geschnitten
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft
1 TL gemahlener Zimt
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
1/4 TL Salz
2 EL Butter
1 Ei

So wird’s gemacht
Für den Teig
Mehl, Salz, Zucker, Butter und ca. 60 ml Wasser mischen, bis alles ein schöner Teig wird . Den Teig in eine größere und eine kleinere Portion teilen und in Frischhaltefolie gewickelt, für etwa 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Nun eine Hälfte vom Teig zu einem ca. 30 cm Kreis ausrollen und die gut gefettete Kuchenform damit auslegen. Den überschüssigen Rand des Teiges abschneiden. Mit Plastikfolie abdecken und in den Kühlschrank stellen. Nun dasselbe mit der anderen Teighälfte machen, auf ein Backbleck legen, mit Folie bedecken und kühl stellen.

Für die Füllung
In einer großen Schüssel die geschnittenen Äpfel mit Zitronensaft, Zimt, Muskat und Salz vermischen. Die Butter und den Zucker in einem Topf erhitzen und die Äpfel darin ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Apfelmasse abkühlen lassen.

Den Backofen auf ca. 200 C vorheizen.
Den vorbereiteten Boden aus dem Kühlschrank holen, die erkaltete Füllung in die Form geben und mit dem Teigdeckel verschließen. Die Ränder des Teiges etwas mit verquirltem Ei bestreichen und so die Ränder der Teigplatten gut verschließen. Am besten noch die Ränder mit einer Gabel eindrücken. So entsteht ein schönes Muster und der Teig ist gut verschlossen.
Mit einem scharfen Messer in die Mitte des Kuchens 3 Schlitze schneiden, damit der Dampf entweichen kann. Zum Schluss den Pie mit dem restlichen Ei bestreichen und ca. 45 bis 55 Minuten goldbraun backen.

Am besten lauwarm mit Vanilleeis servieren.



Ingredients

Makes one 9 inch (23 cm) pie.

Pie Crust:

2 1/2 cups (350 grams) all-purpose flour

1 teaspoon salt

2 tablespoon (30 grams) granulated white sugar

1 cup (226 grams) unsalted butter, chilled, and cut into 1 inch (2.5 cm) pieces

1/4 to 1/2 cup (60 - 120 ml) ice water

Apple Filling:

2 1/2 pounds (1.1 kg) apples (about 6 large), peeled, cored, and sliced 1/4 inch thick (about 8 cups (2 L))

1/2 cup (100 grams) sugar

1 tablespoon lemon juice

1 teaspoon ground cinnamon

1/4 teaspoon ground nutmeg (optional)

1/4 teaspoon salt

2 tablespoons (28 grams) unsalted butter

1 Egg


How to

Pie Crust

Mix flour, salt and sugar, add the butter, 1/4 cup (60 ml) water and mix all until it becomes a nice dough. Divide the dough in one bigger and one smaller portion. Wrap each in plastic, and refrigerate for about one hour before using.

After the dough has chilled, remove one portion of the dough from the fridge and place it on a lightly floured surface. Roll the pastry into a 12 inch (30 cm) circle. Fold the dough in half and gently transfer to a 9 inch (23 cm) pie pan. Brush off any excess flour and trim the edges of the pastry to fit the pie pan. Cover with plastic wrap and place in the refrigerator. Do the same with the other half of the pastry. Roll it into a 12 inch (30 cm) circle. Transfer to a parchment lined baking sheet, cover with plastic wrap, and place in the refrigerator.



Make the Apple Filling

In a large bowl combine the sliced apples, lemon juice, ground cinnamon, nutmeg, and salt. In a pot heat up sugar and butter and cook the apples for about 10 minutes, so that they become soft. Let all cool down.


Preheat the oven to 425 degrees F (220 degrees C). 
Pour the cool apples into the chilled pie crust. If you have to much syrup, leave some of it aside. Moisten the edges of the pie shell with a little water and then place the top crust over the apples. Tuck any excess pastry under the bottom crust and then crimp the edges using your fingers or a fork. Using a sharp knife, make five- 2-inch (5 cm) slits from the center of the pie out towards the edge of the pie to allow the steam to escape. Cover the pie with beaten egg, so that it will become nice and golden. Bake the pie for about 45 to 55 minutes or until it's golden brown. Serve warm with vanilla ice cream or softly whipped cream.


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